Light, aber nicht leer – das waren die Affilidays Light – Teil 2

Und weiter geht's mit den Vorträgen auf den Affilidays Light letzten Samstag in Köln. Den ersten Teil hierzu kannst hier nochmal lesen.

Speaker 3: Ivan Galileo

Ivan ist, für alle die noch nicht kennen, einer der, wenn nicht DER erfahrenste Internet-Marketer, wenn es um Video-Produktion und Video-Marketing geht. Und noch dazu ist er ein total sympathischer Kerl. Sieh einfach mal selbst, hier findest du den Link zu meinem Interview mit Ivan von den Affilidays 2016.

Aber was hat er uns auf nun auf den Affilidays Light erzählt? Er nahm sozusagen Ausschnitte aus seinen bewährten Vorträgen und nutze diese, um uns ins TUN zu bringen. D.h. er ging mit uns ganz praktisch in Kurzform den Prozess einer Video-Entstehung. Und jede und jeder hat dies in kurzen Selfie-Videos umzusetzen. Hat Spaß gemacht !

Was sind nun die Schritte bzw. was muss ein Video enthalten?

  1. Wabrimida. Das bedeutet „Was bringt mir das?“. Und zwar aus Sicht des Interessenten bzw. des Kunden gesehen. Also, es muss in den ersten Sekunden des Videos bereits klar sein, welchen Nutzen dieses für die Zuschauer hat und warum sie es bis zum Schluss ansehen sollen.
  2. Die nächsten Schritte sind selbstverständlich das Problem und die Lösung des Problems. Und der Übergang vom Problem zur Lösung MUSS immer über Storytelling geschehen. Wie eine Story mit Spannung gewürzt werden kann, erzähl ich dir gleich.
  3. Bei der Lösung solltest du unbedingt mehrere Punkte aufführen, z.B. 5 Punkte, von denen du jedoch nur 2 benennst. Auf die restlichen Punkte weist du nur hin und sagst, dass der Kunde diese in deinem Angebot / deinem Produkt präsentiert bekommt.
  4. Und das führt dann natürlich konsequenterweise zum CTA, zum Call-to-action. Dieser CTA muss am Ende des Videos sehr deutlich und klar formuliert sein.

Storytelling – Wie erzähle ich eine Geschichte, die Menschen fesselt?

Eine Story beginnt immer mit einer Person oder einem Produkt und geht auf ein Ziel, eine Lösung zu. Der Weg dazwischen ist gepflastert mit Konflikten. Denn der gerade Weg wäre ja langweilig und ohne Spannung, ist klar oder?

Nach dem Höhepunkt, der Lösungsfindung, nimmt die Spannung in der Geschichte wieder ab und am Schluss kommt die Person oder das Produkt wieder sozusagen „zu Hause“ an und es kommt zu einer glücklichen Auflösung des Problems.

Auch hierfür zeigte Ivan ein aussagekräftiges Bild in seinem Vortrag:

Übrigens alle großen Geschichten, besonders die Filmgeschichten wie z.B. Herr der Ringe, folgen diesem Schema.

Und welche bzw. wessen Geschichten oder Erfahrungsberichte kann ich erzählen? Entweder meine eigenen, die meiner Kunden oder auch erfundene Geschichten. Kreativität ist ausdrücklich erlaubt!

Noch zwei nützliche Tipps aus dem Vortrag möchte ich dir mitgeben.

Zeig dich vor der Kamera verletzlich. D.h. Benenne z.B. deine eigenen Schwächen und Defizite und wie du eine Lösung dafür gefunden hast.

Und zweitens wende die ein-Drittel-Regel an. Also, teile das Display deiner Kamera in horizontal und vertikal in drei Teile und platziere dein Gesicht, dein Produkt, dein Logo immer auf einem der Kreuzungspunkte der Trennlinien. Das ist ein kleiner optischer Trick, der ebenfalls eine gewisse Spannung erzeugt und ein Video interessanter macht, als wenn dein Kopf genau in der Bildmitte zu sehen ist.

 

Speaker 4: Florian Schoel

Florian ist als vierter Speaker kurzfristig eingesprungen, da die einzige weibliche Rednerin, Martina Fuchs, leider krank war und nicht kommen konnte. An dieser Stelle, gute Besserung für dich, Martina, und komm schnell wieder auf die Beine. Das nächste Mal wollen wir dich sehen, klar? Und auch danke an Florian, dass er so kurzfristig eingesprungen ist und einen so tollen Vortrag auf die Beine gestellt hat!

Wer Florian schon kennt weiß, er ist DER Mann für Zahlen, Daten, Fakten. Mit seinem Tool TrackMagic hilft der seinen Kunden, deren online-Werbeaktionen zu checken, sie auszuwerten und danach ganz gezielt zu optimieren.

Er benennt vier Stellschrauben innerhalb eines Verkaufsprozesses, nämlich Aufmerksamkeit, Interesse, Bereitschaft und Vertrauen. Am Schluss steht dann der Verkauf. Und er sagt, es ist viel einfacher und wirkungsvoller, die einzelnen Stellschrauben jeweils um 20 % zu verbessern als eine Stellschraube um 100 %.

Und wie kann ich das machen?

Antwort: Den Nutzen für die Kunden immer besser herausarbeiten und kommunizieren. Dabei sollten wir alle immer beachten, dass letztendlich jede Handlung von Menschen auf zwei Motive herunter zu brechen sind. Und diese sind „Freund empfinden“ und „Schmerz vermeiden“. Und tatsächlich ist es so, dass das Vermeiden-wollen von Schmerz mit Abstand das aller stärkste Motiv zum Handeln ist. So funktionieren wir Menschen halt, ist so.

Doch wie kann ich das in Worte packen? Auch hierzu eine gute Zusammenfassung aus Florians Vortrag:

Also, das waren jetzt natürlich nicht ALLE Inhalte der Vorträge, ich habe nur ein paar Punkte herausgepickt. Wenn Du mehr mitbekommen möchtest, musst Du das nächste Mal einfach mit dabei sein, ganz einfach. Und die nächsten Affilidays 2018 sind schon “in der Mache”, d.h. du kannst dir dein Ticket schon jetzt holen. Und das würde ich auch auf jeden Fall jetzt schon machen, denn es sind nur noch wenige Frühbucher-Tickets erhältlich. Das ist jetzt kein Marketing-Trick, ehrlich! Ralf hat es mir persönlich gesagt!

Eine Sache muss ich unbedingt noch erwähnen:

Die “kleine” Veranstaltung Affilidays Light, die dann doch so inhaltsreich wurde, sollte sich finanziell selbst tragen. Alles was darüber hinaus an Einnahmen übrig bleiben sollte, war als Spende für help4children.org vorgesehen. Und zu Beginn des Tages war tatsächlich nix übrig. Am Ende sah es aber ganz anders aus. Und dazu haben nicht nur alle Speaker auf Honorar und Reisekosten verzichtet. Nein, Oliver Pfeil hat einen Karton voll seines neuen Buches zur Verfügung gestellt und sie waren in kürzester Zeit verkauft. Tausend Dank, Oliver !! Und auch das Marriott-Hotel in Köln hat einen großen Beitrag dazu geleistet, indem es die Beschallungsanlage für diese Veranstaltung, die normalerweise mehrere Hundert Euro kostet, kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Auch dafür ein ganz dickes Dankeschön an das Marriott-Hotel!

Zwei Tage nach dem Event hat Ralf über Facebook das Ergebnis der Spendenaktion bekannt gegeben (er selbst hat noch aufgerundet): 900 Euro sind zusammengekommen. Ist das nicht klasse? Und das bei einer doch relativ kleinen Teilnehmerzahl. Und jetzt kommt das allerbeste: Tomas Tuncay, ein Mitglied unserer Affilidays-Mastermind-Gruppe, der selbst nicht teilnehmen konnte, hat im Anschluss über Facebook angekündigt, die Tausend voll zu machen! Grandios! Danke auch an Dich!

Übrigens, help4children.org ist eine Aktion unseres Internet-Marketing-Kollegen Frank Hübner. Wenn du ebenfalls noch eine Spende dazugeben möchtest, dann halte dich nicht zurück und schicke sie per paypal an info@help4children.org, die Spendenquittung folgt dann.

Also, ich hoffe, dir haben die Tipps und Tricks aus den Vorträgen weitergeholfen und ich hoffe wirklich, dass wir uns auf der nächsten Veranstaltung persönlich treffen. Dazu sind sie unter anderem ja da 😉

Schreibe mir deine Meinung in die Komentare, ich bin gespannt!

In dem nächsten Blogartikel zeige ich dir, was Ralf Schmitz all denjenigen rät, die sich mit Emails-Schreiben schwer tun.

Also bis bald,
Ruth

Und hier am Schluss wieder alle Links gesammelt, damit du nicht lange suchen musst:
Ivan Galieo – Video-Produktion und Video-Marketing
Mein Interview mit Ivan auf den Affilidays 2016
Florian Schoel und TrackMagic
Affilidays 2018
help4children.org
Oliver Pfeil

Marriott-Hotel

 

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